|
Gummis für Ihr Bestes Stück.
Selbstverständlich erhalten Sie bei uns auch Reifen, Felgen und alles was dazu gehört.
Fragen Sie Ihren Wunschreifen einfach direkt per Anfrageformular an oder greifen Sie zum Telefon.
Zu Top Konditionen erhalten Sie bei uns eine professionelle Reifenmontage inkl. Auswuchten auf dem neusten Stand der Technik und die Entsorgung der Alten.
Der richtige Reifendruck sorgt für mehr Sicherheit - Auf Wunsch füllen wir Ihre Pneus auch mit Stickstoff. Den Ein- und Ausbau übernehmen wir ebenfalls, Sie brauchen Sich um nichts zu kümmern.
Einige Tipps rund um das Thema Motorradbereifung:
» Informationen zum richtigen Reifendruck:
Ein falscher Luftdruck verkürzt die Lebensdauer der Reifen und kann zudem das Fahrverhalten des Motorrades negativ beeinflussen. Zum Beispiel erwärmen sich bei zu niedrigem Luftdruck die Reifen unter Umständen so stark, dass Schäden auftreten können. Ein zu hoher Luftdruck kann eine ungleichmäßige Abnutzung der Reifen zur Folge haben. Gemessen wird der Luftdruck bei kalten Reifen. Während der Fahrt erwärmt sich der Reifen und der Luftdruck steigt an (bis zu 0,5 bar). Dieser überdruck darf nicht abgelassen werden, denn er gleicht sich mit dem Abkühlen automatisch aus.
» Stickstofffüllung:
Stickstoff als Reifenfüllgas wird in hoch belasteten Reifen verwendet, bei denen Reifenbrände oder auch nur eine beschleunigte Oxidation verhindert werden soll, indem der Sauerstoff verdrängt wird. Als ein - wenn auch fast zu vernachlässigender - Nebeneffekt kann festgehalten werden, dass ein mit Stickstoff befüllter Reifen den Innendruck etwas langsamer reduziert als ein gleicher Reifen mit Luftfüllung. Bei den Unterschieden handelt es sich um Beträge der Größenordnung von 1/100 bar über mehrere Monate. Die Molekülmasse von Stickstoff ist zwar geringer als die des Sauerstoffes, die für die Diffusionsgeschwindigkeit relevante Größe der Stickstoffmoleküle ist wegen der inneren Bindung zwischen den Atomen aber geringfügig größer. Daraus ergibt sich laut Angaben eines Reifenherstellers, der mit Füllgasen entsprechende Untersuchungen gemacht hat, eine leicht verzögerte Diffusion des Stickstoffes im Vergleich zu Luft bei sonst identischen Reifen und identischen Rahmenbedingungen.
Bei allen überlegungen zu den vermeintlichen Vorteilen von "reinem" Stickstoff als Reifenfüllgas darf nicht vergessen werden, dass Luft bereits zu ca. 78 % aus Stickstoff besteht. Bei der Annahme, dass der diffusionsbedingte Druckverlust an einem intakten Reifen über 3 Monate schätzungsweise 0,1 bar beträgt, wird klar, dass dies nicht der Grund sein kann, die regelmäßigen Reifendruckprüfungen zu reduzieren. Andere mögliche Druckverluste (z.B. durch Undichtigkeiten und Verletzungen) spielen zudem eine wesentlich größere Rolle.
Auf diesen Druckverlust haben die spezifischen Eigenschaften des eingefüllten Gases natürlich keinen Einfluß (durch ein Loch im Reifen entweicht jedes Gas), d.h. Stickstoffbefüllung befreit nicht von der Verpflichtung, den Druck regelmäßig zu (i.a. alle 2 Wochen) prüfen. Insofern hält der ADAC die Aussage, Kontrollintervalle in Verbindung mit "Füllgas" zu strecken, sogar für gefährlich, da sie letztendlich zu einem sorgloseren Umgang mit der Pflicht zur Reifendruckkontrolle führen. Aus diesen genannten Gründen empfehlen wir die standardmäßige Verwendung von Reifenfüllgas nicht.
» Informationen zum Auswuchten:
Absolut unerlässlich ist das Auswuchten eines Reifens bei der Montage. Es ist die Voraussetzung für den Fahrkomfort und vermeidet eventuelle Vibrationen, die das Fahrverhalten stark beeinflussen können. Vibrationen werden durch eine ungleiche Massenverteilung hervorgerufen, die durch Gegengewichte an den Felgen ausgeglichen werden. Diese so genannten Unwuchten entstehen bei der Drehbewegung des Reifens, bei Ungleichgewichten beziehungsweise unterschiedlicher Massenverteilungen am System.
Ein optimaler Rundlauf des Reifens wird somit erst durch eine fachgerechte Auswuchtung bei der Montage gewährleistet. Schlecht ausgewuchtete oder nicht ausgewuchtete Räder erkennt man an einer übermäßigen Beanspruchung der Reifen, der Radlager und der Radaufhängung, welche zu einem sehr starken verschleiß der Teile führt. Die Reifenhersteller geben Montagehilfen durch eine farbliche Kennzeichnung der leichtesten Stelle des Reifens, welche je nach Hersteller rot oder gelb ist.
» Informationen zu Reifenfreigaben:
Es gibt grundsätzlich drei verschiedene Typen von Reifenfreigaben:
- Unbedenklichkeitsbescheinigung des Fahrzeugherstellers Mitführen des Dokuments genügt, kein Eintrag in die Fahrzeugpapiere erforderlich!
- Unbedenklichkeitsbescheinigung des Reifenherstellers Mitführen des Dokuments genügt, kein Eintrag in die Fahrzeugpapiere erforderlich!
- Teilegutachten
- wird erstellt bei änderung der originalen Reifengröße
- Anbauabnahme durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen erforderlich
- Mitführen des Anbauabnahmezertifikats (1 Blatt Papier) notwendig (bis zur änderung des KFZ- Scheins)
Hinweis: Alle Freigaben gelten für die offene Leistungsvariante, auch wenn dies nicht ausdrücklich auf der Freigabe vermerkt ist!
Reifenfreigaben betreffen nur in Deutschland zugelassene Motorräder oder Großroller.
» Informationen zum Einfahren der Reifen:
Ein fabrikneuer Reifen besitzt eine noch sehr glatte Oberfläche und muss zunächst aufgeraut werden, damit er seine Haftungsqualitäten entfaltet. Die gesamte Lauffläche sollte deshalb unbedingt vor einem normalen Gebrauch kontrolliert eingefahren werden. Da die Oberfläche eines fabrikneuen Reifens durch den dort stattfindenden Vulkanisationsprozess auf der Fahrbahn noch nicht greift, da diese zur Verarbeitung eingefettet wird, muss die Oberfläche durch das Einfahren bearbeitet werden. Während dem Einfahrprozess, der zirka 200 Kilometer beträgt, sollte man die Schräglagen nur langsam steigern. Beschleunigt wird das Einfahren durch eine Vorabbehandlung mit Schmirgelpapier.
Es muss außerdem beachtet werden, dass niemals ohne Ventilkappe gefahren werden soll. Der Grund hierfür liegt an der überaus positiven Funktion dieser, denn sie verhindert ein Auftreten von Druckverlust bei hohen Geschwindigkeiten. Die extremen Fliehkräfte die während der Radumdrehungen auftreten, können das Ventil öffnen. Falls die Ventilkappe fehlt, kommt es zu einem Druckverlust, der unter Umständen verheerende Auswirkungen haben kann. Um lebensgefährlichen Situationen entgegenzuwirken markieren die Reifenhersteller die leichteste Stelle des Reifens mit einem gelben oder roten Punkt. An dieser Stelle sollte nach der Reifenmontage das Ventil sitzen, da somit das Mindergewicht durch das Ventil kompensiert wird.
Zum Kontaktformular
|